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Greenpeace Energy

Greenpeace Energy

Der Ökostromanbieter Greenpeace Energy ist, wie der Name sagt, eng mit den Zielen und Richtlinien der Umweltschutzorganisation Greenpeace verbunden. So hat Greenpeace die Auflage verpflichtend gemacht, jedem Neukunden innerhalb von fünf Jahren Strom aus ökologisch verträglichen Kraftwerken zu bieten, die nicht älter als fünf Jahre sind. Um diese Verbindung eher symbolisch zu unterstreichen, hält Greenpeace 55 Euro Anteile an dem Ökostromanbieter gleichen Namens. Ansonsten ist Greenpeace Energy ein wirtschaftlich auf eigene Rechnung arbeitendes Unternehmen.

Ökonomische Basis von Greenpeace Energy ist das Genossenschaftsmodell, um Unabhängigkeit von Banken und Großkonzernen zu signalisieren. So können Sie als Kunde von Greenpeace Energy Genossenschaftsanteile erwerben und vertreten damit die Interessen von Greenpeace Energy. Innovation und schrittweise Umstellung auf komplett in Eigenregie betriebene Kraftwerke sind dabei das selbst gesteckte Ziel. Daher betreibt das Ökostrom-Unternehmen eigene Labors mit hauseigenen Forschern und Ingenieuren.

Kompletter und nachweisbarer Verzicht auf Atomstrom und Strom aus Kohlekraftwerken sind die beiden grundlegenden Säulen des Energiekonzepts von Greenpeace Energy. Der angebotene Strom wird aus einem Mix aus vor allem Wasserkraft und Windkraft, Sonne sowie Biomasse und Erdwärme bezogen. Hauptlieferländer sind neben Deutschland Österreich und Dänemark, wobei aus Dänemark Windkraft und aus Österreich Wasserkraft aus Fließgewässern zum Einsatz kommt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kraft-Wärme-Koppelung mit geringerem Brennstoff-Bedarf zur Lieferung von Strom und Wärme in Form von Erdgas.

Greenpeace Energy bietet seinen Kunden nicht nur Ökostrom, sondern auch Ökogas. Um in Zukunft noch mehr von nur durch Massentierhaltung in der Landwirtschaft erzeugbarem Biogas unabhängig zu werden, setzt der Anbieter ergänzend zu Wind und Wasser als Gaslieferanten zunehmend auf Windgas als zukunftsfähige Alternative. Dabei ist Greenpeace Energy einer der wenigen Ökostrom-Anbieter, die Windgas in ihrem Angebot haben. Gelöst wurde dabei ein Hauptproblem bei der Speicherung von Gas aus erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne, nämlich die Unbeständigkeit. Klartext: Weht der Wind nicht, gibt es auch keine Energie. Greenpeace Energy-Ingenieure haben das Problem durch Schaffung von Zwischenspeicherung und Koppelung von Gasnetz und Elektrizitätsnetz gelöst.

Erklärtes Ziel von Greenpeace Energy ist es, in Zukunft Strom und Erdgas komplett aus eigenen umweltverträglichen Kraftwerksanlagen verschiedener Art zu beziehen. Zu diesem Zweck hat der Ökostromanbieter eine Tochterfirma gegründet, Planet energy, die in Eigenregie Kraftwerke plant, baut und betreibt. Betrieben werden bereits u. a. Windkraftwerke in Belgien und den Niederlanden, Wasserkraftwerke vor allem in Deutschland sowie Photovoltaik-Anlagen in osteuropäischen Ländern wie Polen und Tschechien. Ziel ist es, in Zukunft die Kunden ausschließlich mit Strom und Gas aus eigenen Anlagen versorgen zu können.

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