Gaswechsel

Gaswechsel

Wie funktioniert der Biogas-Gaswechsel?

 

Erst seit 1998 besteht für Endkunden die Möglichkeit, sich den eigenen Gasanbieter auszusuchen. Damals gab es kaum Anbieter, zu denen überhaupt gewechselt werden konnte. Ein Umschwung kam erst gegen 2006 – seit dort wird rege der Gasanbieter gewechselt.

Strom, Gas, Wasser – auf die jährlichen Kosten für einen Haushalt wird großes Augenmerk gelegt. Woher kommt mein Strom? Woher mein Gas? Das sind wichtige Fragen, die sich Verbraucherinnen und Verbraucher stellen.

Sollte das gewünschte Gas-Produkt kostengünstig und nachhaltig sein, fällt die Entscheidung beispielsweise auf ein Biogas- oder Ökogas-Produkt, helfen Recherche und Preisvergleich bei der Wahl.

Der Gasanbieterwechsel ist nicht kompliziert und kann erstens die Einsparung von einer nicht unerheblichen Menge Geld mit sich bringen, und zweitens die Umwelt und das Klima schonen. Denn Biogas ist klimaneutral.

Und mit einem Anbieter wie beispielsweise der unabhängigen NATURSTROM AG fördern Kundinnen und Kunden mit jeder Kilowattstunde naturstrom biogas, die sie verbrauchen, den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland und treiben so die Energiewende im eigenen Land voran.

Vor dem Gaswechsel zu Biogas wichtige Informationen sammeln

Bei der genauen Recherche lohnt es sich, auch einen Blick auf die Leistungen und Konditionen zu werfen. Vor dem Wechsel sollten die Vertragsdetails verglichen und überprüft werden. Günstig heißt nicht unbedingt auch, dass es wirklich günstig ist. Vielleicht verstecken sich hinter einem Lockangebot gewisse Konditionen, die sich auf lange Sicht negativ auswirken.

Gerade Neukunden werden oft mit einem Bonus oder Super-Sparangeboten gelockt. Kundinnen und Kunden sollten jedoch beachten, dass eine Prämie meist nur im ersten Jahr bzw. einmalig gilt und sich die Rechnung im Folgejahr ganz anders gestaltet.

Tarife mit Preisgarantie erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Vorteil: Die Verbraucher sind von der Gaspreiserhöhung vorerst nicht betroffen.

Beachten sollten Gaswechsler auch die Vertragslaufzeit. Oft locken Angebote mit langer Laufzeit. Keine Mindestlaufzeit hingegen gibt dem Kunden die Freiheit, ohne Probleme jederzeit wieder zu wechseln.

Es lohnt sich ebenso, einen Blick auf die Kündigungsfrist zu werden. Diese sollte nicht länger als ein Monat sein.

Die Bewertung der Kundinnen und Kunden, die Zuverlässigkeit des Anbieters und ein ausgezeichneter Kundenservice sind genauso wichtig wie der Preis – es lohnt sich darauf zu achten.

Es gibt auch Tarife mit Vorauskasse. Diese sind nicht zu empfehlen. Kundinnen und Kunden sollten auf jeden Fall vor Vertragsabschluss überprüfen, ob es einer Vorauszahlung bedarf. Jeder vorausbezahlte Euro ist im Falle einer Insolvenz des Gasanbieters verlorenes Geld.

Auch vor Tarifen mit Kaution ist abzuraten. Höchstens der Anbieter ist eine Genossenschaft und die Verbrauer erwerben damit Anteile. Aber auch hier ist Vorsicht geboten.

Wie läuft der Wechsel zu Biogas in der Praxis?

Privatkunden, die sich für nachhaltiges Biogas entschieden haben, müssen nur noch ihren Gas-Anbieter wechseln. In der Regel funktioniert der Biogas-Gaswechsel sehr einfach. Auf den jeweiligen Seiten der Biogas-Anbieter findet sich meist ein Preis-Rechner. Dort geben Kundinnen und Kunden ihre Postleitzahl und ihren erwarteten Verbrauch in kWh an. Dann wird der Tarif berechnet und das gewünschte Biogas-Produkt kann bestellt werden. Da Biogas teurer ist als Erdgas, werden oft Tarife mit einer prozentualen Beimischung an Biogas angeboten, beispielsweise mit Anteilen von 10 Prozent, 20 Prozent und 100 Prozent. Sobald sich die Kundin oder der Kunde für einen Tarif entschieden hat, werden im Bestellformular die persönlichen Daten angegeben und abgeschickt. Die Abmeldung vom vorherigen Anbieter übernimmt normalerweise der neue Biogas-Anbieter. So können Kundinnen und Kunden in nur wenigen Minuten zu nachhaltigem Biogas wechseln und viele Tonnen CO2 jährlich sparen.

Auch für Geschäftskunden gibt es in vielen Fällen Preis-Rechner, damit sich diese schon vor einer eventuellen Kontaktaufnahme mit dem Biogas-Anbieter ein Bild über den Kostenrahmen machen können. Genau wie bei den Privatkunden werden im Preis-Rechner Postleitzahl und der erwartete Verbrauch pro Jahr angegeben und der Preis wird ermittelt. Nach Angabe der persönlichen Daten kann Biogas auch so online mit wenigen Klicks bestellt werden. Großkunden, die zu nachhaltigem Biogas wechseln möchten, lassen sich am besten vom Anbieter direkt beraten. Je nach Jahresverbrauch lässt sich ein Angebot erarbeiten. Der Biogas-Gaswechsel ist also auch für Geschäfts- und Großkunden recht einfach zu bewerkstelligen.

Welche Daten werden genau beim Wechsel zu Biogas benötigt?

Je nach Anbieter werden beim Wechsel die Angaben persönlicher Daten verlangt. Auch wenn Verbraucher einen Gasanbieter-Vergleich zur Rate ziehen, werden diese Daten benötigt, damit die passenden Tarife angezeigt werden können und einem erfolgreichen Wechsel nichts mehr im Wege steht. Welche Angaben müssen im Normalfall gegeben werden?

1.) Die Postleitzahl, an welcher das Biogas bezogen werden soll.

2.) Der geschätzte Gasverbrauch in kWh pro Jahr – dafür gibt es oft Vorlagen, z. B. für Single-Haushalt, Zwei-Personen-Haushalt usw.

3.) Den Namen des alten Gas-Versorgers und die Zählernummer.

4.) Oft wird in diesem Schritt schon die Bankverbindung des Verbrauchers gefordert.

Darüber hinaus müssen Verbraucher ihre persönlichen Daten wie Name und Adresse angeben.

Gas-Zähler ablesen: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Beim Wechsel zum neuen Biogas-Vertrag müssen Kundinnen und Kunden den aktuellen Gas-Zählerstand angeben. Sobald der Wechsel schriftlich bestätigt wurde und die Kündigung beim alten Gasanbieter vollzogen wurde, ist es ratsam, sich am Tag des Wechsels den Zählerstand zu notieren. Der angegebene Zählerstand dient beiden Gasanbietern – dem Alten und dem Neuen – zur Ermittlung der anfallenden Kosten. Verbraucher können am Tag des Wechsels beispielsweise den Zählerstand fotografieren, damit sie die genaue Zahl dokumentieren.

Welche Kosten fallen an bei einem Gaswechsel zu Biogas?

Für Verbraucher ist ein Gasanbieterwechsel ohne Kosten verbunden. Auch der Wechsel zu Biogas ist immer kostenfrei. Der neue Biogasanbieter stellt dem Kunden keine Kosten für den erfolgten Wechsel in Rechnung – ganz im Gegenteil, häufig können sich Neukunden über einen Bonus freuen. Entweder weil sie über einen bereits bestehenden Kunden geworben werden, dann erhält auch oft dieser eine Prämie. Oder weil sie über eine bestimmte Aktion zum Wechseln aufgefordert wurden und so eine Prämie erhalten. Der Bonus wird oft mit der ersten Jahresabrechnung verrechnet und bringt finanzielle Vorteile mit sich.

Auch der Grundversorger bzw. der alte Gasanbieter verrechnet den Gasanbieterwechsel nicht. Er erstellt weder Kosten für den Wechsel noch für die Kündigung. Fazit: Für Kundinnen und Kunden entstehen beim Gaswechsel zu Biogas keinerlei Kosten.

Wie funktioniert die Kündigung des alten Gastarifs?

Normalerweise besteht für Verbraucher kein Handlungsbedarf. Die Kündigung übernimmt der neue Biogas-Anbieter, für den sich der Kunde entschieden hat. Im Falle von einem Sonderkündigungsrecht, z. B. wenn der Gasanbieter die Preise erhöht, ist es jedoch ratsam, dass der Kunde selbst kündigt. Im Regelfall sind diese Sonderkündigungsfristen sehr kurz. Dass selbst gekündigt wurde, müsste dem neuen Biogas-Anbieter schnellstmöglich mitgeteilt werden.

Welches Risiko besteht bei einem Gasanbieterwechsel zu Biogas?

Auch wenn der Verbraucher den Gasanbieter wechselt, braucht er zu keiner Zeit Angst haben, dass er möglicherweise nicht weiter mit Gas versorgt wird. Eine weitere Gasversorgung ist zu jeder Zeit gesichert. Sämtliche technischen Voraussetzungen bleiben bestehen, auch wenn Kunden ihren Gasanbieter wechseln. Dies ist sogar gesetzlich geregelt. Kundinnen und Kunden können also ganz ohne Bedenken zu jederzeit sicher und einfach ihren Gasanbieter wechseln und von Erdgas auf Biogas umsteigen.

Viele Verbraucher fragen sich, ob bei einem Gasanbieterwechsel die Gasversorgung während der Umstellung ausfallen kann. Dem ist jedoch nicht so. Für die Kundin oder den Kunden wird das Gas weiterhin verfügbar sein. Der örtliche Grundversorger ist dazu verpflichtet, zu liefern. Sollte es wirklich dazu kommen, dass der neue Biogas-Anbieter nicht in der Lage ist, den Neukunden ab dem vereinbarten Datum mit Gas zu beliefern, so übernimmt automatisch der regionale Grundversorger die Versorgung mit Gas. So ist eine Gasversorgung zu jederzeit gesichert.

 

Wie lange dauert der Wechsel zu Biogas?

Die Dauer des Wechsels hängt u. a. auch vom aktuellen Vertrag des Verbrauchers ab. Lange Kündigungsfristen können den Wechsel in die Länge ziehen. Normalerweise dauert der Gasanbieterwechsel jedoch nur wenige Wochen. Der neue Biogas-Anbieter leitet die Kündigung so schnell wie möglich in die Gänge und kümmert sich um eine rasche Bearbeitung des Neuvertrages.

 

Biogas-Wechsel: Was geschieht mit bereits geleisteten Zahlungen?

Viele Verbraucher befürchten, dass bereits geleistete Zahlungen und Abschläge verloren gehen und scheuen deshalb ein Wechsel des Gasanbieters. Ihnen ist schleierhaft, was mit den bereits bezahlten Leistungen geschieht. Fakt ist: Die monatlich bezahlten Beträge werden in einer End-Abrechnung zusammengefasst. Hat der Verbraucher mehr bezahlt, als er verbraucht hat, erhält er am Ende die Differenz retour.

 

Gasanbieterwechsel: Konflikte mit dem alten Anbieter

Und was, wenn es Konflikte mit dem alten Gasanbieter gibt? Verbraucher sollten zunächst Kontakt mit dem Gasanbieter aufnehmen. Auf Grundlage des Energiewirtschaftsgesetzes sind Energie-Versorger dazu verpflichtet, binnen einer Frist von vier Wochen zu antworten. Im Falle, dass dies nicht geschieht, können Gaskunden die Schlichtungsstelle Energie kontaktieren. Dieses Verfahren ist für Verbraucher kostenlos.

 

Gasanbieterwechsel: Warum zu Biogas wechseln?

Biogas ist klimaneutral. Biomasse, die in der Biogasanlage vergoren wird, bindet genau die Menge CO2, die bei der späteren Verbrennung von Biogas wieder freigesetzt wird. Deshalb verursacht Biogas keinen zusätzlichen Ausstoß von CO2.

Außerdem sind Biogasanlagen für Landwirte eine zusätzliche Einnahme-Quelle. Für aus Biogas erzeugten Strom erhalten Landwirte eine feste Einspeisevergütung. Dabei muss das Gas nicht zwangsweise eingespeist werden, es kann auch für den Eigenbedarf genutzt werden. Ein weiterer Vorteil: Die restlichen Gärstoffe können Landwirte als Dünger einsetzen.

Biogas trägt zur Energiewende in Deutschland bei. Denn je mehr Biogas-Anlagen es in unserem Land gibt, desto besser kann Biogas dezentral gewonnen werden. Durch Biogas „Made in Germany“ können auch lange Transportwege umgangen werden. Außerdem bleiben Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Energie-Unabhängigkeit in Deutschland.

Biologischer Abfall kann durch die Biogas-Produktion sinnvoll genutzt werden. So werden Klima und Umwelt entlastet und die endlichen, fossilen Energien verschont.

Einige Anbieter von Biogas, wie beispielsweise die NATURSTROM AG, fördern auch zusätzlich den Ausbau der erneuerbaren Energien. So fördern Kundinnen und Kunden die Energiewende in Deutschland.

 

Biogas, Ökogas, Klimagas – was gibt es beim Biogas-Gaswechsel zu beachten?

Der Begriff „Ökogas“ ist gesetzlich nicht definiert. Deshalb ist es oft nicht einfach herauszufinden, ob es sich bei dem jeweiligen Tarif um ein klima- und umweltschonendes Produkt handelt. Handelt es sich bei dem Begriff Ökogas also um ein Synonym für Biogas? Nein. Ökogas, auch Klimagas genannt, bezeichnet im Gegensatz zu Biogas und Erdgas keine eigene Gasform, sondern ist dem Marketing-Bereich der Biogas-Anbieter zuzuordnen. Viele Ökogas-Tarife bieten einen Mix aus Biogas und Erdgas. Immer noch verwirrend? Der Unterschied zwischen Biogas und Klimagas bezieht sich auf die Erzeugung von Gas: Klimagas ist Erdgas. Dieses ist aufgrund seiner sauberen Verbrennung, im Gegensatz zu Benzin, ein umweltfreundlicher Brennstoff. Dennoch entstehen Klima- oder Treibhausgase, vor allem Kohlendioxid. Deshalb versprechen Ökogas-Anbieter, dass sie den entstehenden Schaden berechnen und mit anderen Mitteln den CO2-Ausstoß kompensieren. Dieses Prinzip ist auch im Bereich der Flugreisen beliebt. Viele Gesellschaften erlauben es ihren Passagieren, den durch ihren Flug entstandenen CO2-Ausstoß mit einem Aufpreis auszugleichen. Der Nutzen des Öko-Gases ist also indirekter Natur – unter dem Strich muss die Null stehen. Reines Biogas hingegen stammt aus Biomasse und ist klimaneutral.

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